|
Das
Kloster wurde in
der ersten Hälfte
des 13
Jahrhundert auf den
Resten einer
mittelalterlichen
Burg und einer
kleinen Kirche die
San Martino
geweiht war
errichtet.
Das San
Francesco
gewidmete
Kloster wurde auf
Wunsch der
Klarissinnen
errichtet die dort bis
zum Ende des Jahres1515
lebten.
In diesem Jahr trug
Papst Leo der X
seinem Legat in den
Marken auf die
Lebensgewohnheiten der
Klarissinnen zu
kontrollieren, da
vermutet wurde, dass
jene einer
moralisch-religiösen
Prüfung nicht
standhielten. Da sich
die Vermutungen als
wahr herausstellten
beschloss man die
Religionsgemeinschaft
aufzulösen und das
Kloster und die
Kirche den
Franziskanern
anzuvertrauen.
Zwischen dem 16.und
dem 17. jahrhundert
wurde das Gebäude
häufig
modifiziert, bis es am
Ende des 19. Jh. zum
Gefängnis
und im 20.
Jahrhundert zu einer
Mühle mit
Bäckerei
umfunktioniert
wurde.
1870 nach
langen und anstrengende
Verhandlungen wurde
des Bauwerk der
Kontrolle der Gemeinde
übergelassen.
Ab 1872 wurden
Teile des ex-Klosters
dann als Schule und
später als
Bezirksgefängnis
genutzt.
1906 wurde die
Kirche entweiht und
Teils zur Mühle,
Teils zu einer
Bäckerei
umfunktioniert.
Auf den Wunsch der
Gemeindeverwaltung
wurde das ehemalige
Kloster restauriert und
steht Heute
touristischen sowie
sozio-kulturellen
Zwecken zur
Verfügung.
Ausserdem beherbergt
das Bauwerk eine
Enothek der Region
Marken.
Trotz der vielen
Umbauten und obwohl das
Gebäude
häufig
umfunktioniert wurde
sind noch einige der
charakteristischen
Elemente des alten
Klosters sichtbar.
Erhalten ist noch der
mit einigen Fresken und
religiösen
Schriften
geschmückte
Kreuzgang im
Innenraum des
Bauwerkes, in dessen
Mitte sich einst ein
Brunnen befand.
Das Erdgeschoss
wird durch einen
grossen Raum
charakterisiert der
durch zwei
Säulenreihen, mit
quadratischem
Querschnitt, noch
die alte Aufteilung
in drei Schiffe
aufweist.
Unter der
Decke des Raumes
sind die
hölzernen
Dachbinder zu
sehen, die den original
Eindruck noch
verstärken.
Über
der Eingangstür
des Obergeschosses kann
man noch gut den Umfang
einer Rosette
ausmachen, der sich
klar von der
Aussenmauer aus
Backstein
abhebt.
nach
oben
|