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Der Bau der Kirche
wurde 1785 begonnen, wobei auf Material aus dem Abriss
des Klosters Santa Maria della Rocca zurückgegriffen wurde.
Geplant von Lazzaro Giosafatti ( 1694 - 1781 ) unter der Leitung
von Pietro Maggi aus Tessin.
Ab 1798 konnte die Messe verlesen werden.
Geweiht wurde die Kirche 1801 von Kardinal Giovanni Andrea Archetti,
Bischof von Ascoli.
Die Fassade erscheint in einem griechisch, romanisch,
lombardisch und barocken Stilmix. Geschmückt wird sie
von einer Balustrade mit klassizistischen Pfeilern, vergitterten
Fenstern und eingravierten Muscheln. Im Zentrum der Balustrade
finden wir eine Lünette mit einem die hl. Jungfrau darstellendem
Mosaik "
il mosaico dell'Assunta", getragen von zwei hohen monolithischen
Säulen.
An der Seite der Kirche hebt sich der
Turm empor, dessen Ecken durch Pfeiler verziert sind,
die in einer Travertinstein Umrahmung auslaufen. Auf
der Spitze erhebt sich eine Statue der hl. Jungfrau.
Die Kirche hat
die Form eines lateinische Kreuzes. Am runden Ende
des Hauptarmes liegt die Apsis.
An den beiden Enden des kurzen Armes befinden
sich zwei Kapellen mit einer Marmorbrüstung.
An den Seiten der beiden Kapellen befindet
sich seitlich jeweils eine Treppe die in die
Krypta hinunterführt. Die Krypta ist der Madonna
von Lourdes gewidmet und stellt eine perfekt verkleinerte Kopie
der Grotte der Marienerscheinung dar.
Das Zentrum des Hauptschiffs wird durch
die 38 m. hohe Kuppel gekrönt, über der sich
wiederum eine von Säulen umgebene, kleinere Kuppel erhebt.
Die Fresken in den vier Zwickeln stellen
die vier Evangelisten dar. Eine Kopie des Originals von Domenichino
( 1581 - 1641 ) das in der Kirche S. Andrea della Valle in Rom
zu bewundern ist. Sie wurden von den Lokalen Künstlern
Giuseppe und Giovanni Battista Bernardi ( 18. - 19. Jh. ) geschaffen.
Die dreischiffigen Kirche wird durch zwei Reihen in Rundbögen
auslaufender Säulen, getrennt.
Die Stuckdekorazionen stammen aus der Werkstatt
Fontana und Bernarsconi aus Mailand ( 18. Jh. ).
Oben, am Ende des Presbyteriums befinden
sich einige Engel die den Namen Marias in die Höhe halten,
andere streuen Blumen auf ihr Haupt.
Das Kassettengewölbe wurde hell-dunkel
von Giovanni Battista Bernardi bemalt. In der Mitte der Kassetten
sind Guaschmalereien von Guiseppe Bernardi, Sohn von Giovanni
Bernardi, angebracht.
Rechts die erste Kapelle in der eine
Simone de Magistris zugeschriebene Leinwand gehütet wird,
auf der " Le Anime del Purgatorio" ( die Seelen im Fegefeuer
) dargestellt werden.
Über dem zweiten Altar hängt
eine Leinwand mit der Darstellung Marias, ihr zu füssen
der selige Bernardo und der hl. Emidio. An den beiden Enden
des Kreuzes befinden sich zwei weitere Kapellen mit zwei Alabasteraltären.
In der Kapelle des Querschiffs links ist eine Nachbildung
des Bildes " die Beisetzung Jesu " von Michelangelo Merighi
auch " Il Caravaggio " genannt, zu bewundern. Hier wird auch
das "Palio del Miracolo" ( das Tuch des Wunders ) aufbewahrt.
Das Wunder ereignete sich 1850 als die auf dem Tuch abgebildete
Madonna mehrmals von Juli bis August ihre Augen bewegte und
so die Stadt von der damals wütenden Pest befreite.
Hinter der Kapelle des Palio befindet sich
das Grab des Hauptmanns Nicola Palmucci. Das Grabmal
wurde teils aus Marmor und teils aus Alabaster gefertigt und
mit Statuen und Putten geschmückt.
Hinter dem Hauptaltar sehen wir ein
schön verziertes Nussbaumchorgestühl in Hufeisenform
ein Werk des Meisters Alessio Donati (18.Jh.). Das Chorgestühl
ist in zwei Sitzreihen unterteilt. Die obere wird von Säulen
unterteilt, getragen von Konsolen und Stützen die ihrerseits
auf mit Blättermuster geschmückten Kapitellen ruhen.
Unter dem Hauptaltar werden die Überreste
des HL. Leonnard aus dem 6. Jh. aufbewahrt. Die Reliquie ist
eine Schenkung der Farfensischen Mönche ( 13. Jh. ).
Links des Presbyteriums wird ein vielfarbiges
Kruzifix aus dem Jahre 1612, geschaffen von Desiderio Bonfini
di Patrignone ( 1576 - 1634 ) aufbewahrt.
Dann folgt die Kapelle des HL. Sacraments,
wo ebenfalls zwei aus Nussbaumholz geschnitzte Chorgestühle
zu bewundern sind die 1920 - 21 nach Plänen von G. Leoni
von G. Zazzetti gefertigt wurden.
Es folgt ein weitere Altar der hl.
Anna und dem hl. Joachim gewidmet.
Dann ein Altar mit einem Gemälde
von Pasquale Magini ( 19. Jh. ), das die Madonna des Rosenkranzes
, den hl. Domenico di Guzman und den hl. Pius V darstellt.
In der letzten Kapelle befindet sich
ein Taufbecken und ein Gemälde des Professors G. Leoni
aus dem Jahre 1917 das die Taufe Jesus darstellt.
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