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KIRCHE ST. AGOSTINO

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DIE KIRCHE ST. AGOSTINO

Der beeindruckende Backsteinbau wurde im 14. Jh. auf der Ruine der kleinen Kirche S. Maria Maddalena errichtet.

Die Kirche, die sich heute im Barocken Stile präsentiert, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut.

Im Nordteil befinden sich romanisch-gotische Bogenfriese der originalen Kirche aus dem 14. Jh.

Die Kirche hat eine oktagonale Kuppel. Im hinteren Teil erhebt sich der byzantinisch anmutende Glockenturm.

Noch erhalten ist der Kreuzgang aus dem 15. Jh. der durch eine Brüstung abgeschlossen wird die aus achteckigen Säulen mit Steinkapitellen besteht. In der Mitte des Kreuzganges befindet sich ein Brunnen.

Der Kreuzgang verfügt über einen Zugang im Inneren der Kirche und, seit dem die umgebenden Räumlichkeiten als Schule genutzt werden, auch über einen eigenen Eingang.

An der Vorderfront fällt vor allem das monumentale Bronzetor, das 1994 von dem lokalen Bildhauer Aldo Sergiacomi geschaffen wurde. Das Werk stellt die Schenkung von Longino d'Azone an die Benediktinischen Mönche aus Farfa, die Geschichte des eucharistischen Wunders und verschiedene Selige und Heilige dar.

Die einschiffige Kirche weist den Grundriss eines Lateinischen Kreuzes auf und ist reich an vergoldeten Kapitellen.

Entlang der Seitenwände befinden sich mehrere Nischen in denen Statuen der Heiligen des Augustinerordens und kleinere Altäre stehen die von wertvollen Altarbildern geschmückt werden

Der Hauptaltar so wie auch die " Via Crucis " stammen aus der Werkstatt des Bildhauer A. Sergiacomi.

Hinter dem Hauptaltar kann man ein Nussbaumchorgestühl aus dem 18. Jh. bewundern, das von dem "Maestro d' Offida" genannten Künstler geschaffen wurden.

Vom Chor aus erreicht man die "Capella del Miracolo Eucaristico" ( Kapelle des eucharistischen Wunders ).

In der Kapelle werden die Reste des eucharistischen Wunders aufbewahrt: im Jahre 1273 fügte die Frau des Giacomo Stasio aus Lanciano, Frau Riccarelli, einer Mahlzeit eine Hostie zu, um ihren tobsüchtigen Mann zur Ruhe zu bringen. Doch während sie die Mahlzeit zubereitete verwandelte sich die pulverisierte Hostie in Fleisch und Blut.


Nach längerem Hin und Her zwischen Lanciano und Offida, werden die Reste des mittlerweile offiziell anerkannten Wunders im Inneren der Kirche aufbewahrt.

Bei den Resten handelt es sich um Fragmente einer Hostie - in Fleisch und Blut verwandelt, eine Tischdecke aus dem 13.Jh. - ein einzigartiges Exemplar dieser Epoche und ein Becher, ebenfalls aus dem 13.Jh., beides mit Blut befleckt.

Die Fragmente der Hostie werden im inneren eines wertvollen, vergoldeten Silberkreuzes (14.Jh.)aus der Werkstatt eines venezianischen Goldschmiedes aufbewahrt.

Die Reliquien die im Inneren der Kapelle aufbewahrt und durch eine Gittertür aus Eisen und zwei grosse Tore geschützt werden, werden der Öffentlichkeit nur am 3. Mai, dem Tag der den Feierlichkeiten des heiligen Kreuzes gewidmet ist, gezeigt

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