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Die Kirche wurde im
15 Jahrhundert erbaut und ist auf der zentralen Piazza neben
dem Rathaus zu finden.
Die
Fassade wird von einem Bogengang charakterisiert
über dem sich zwei in Stein eingefasste Fenster aus
dem 16. Jh., befinden. Darüber ein Giebel mit Terracotta
Friesen verziert, überragt vom Kuppelförmigen Glockenturm.
Das einschiffige Innere der Kirche
birgt ein Deckengemälde aus der Hand S. Nardis aus Fermo
( 1866?- 1924 ).
Das herausragendste Bild ist wohl
das der von Heiligen umgebenden leidenden Mutter Gottes.
In der Apsis finden wir einen vergoldeten
Holzaltar über dem ein kleines Tempelchen angebracht ist,
in den die Statue der leidenden Mutter Gottes aufbewahrt wird.
Ausserdem wird in der Kirche die "
Bara del Cristo Morto " aufbewahrt, ein Wagen mit Baldachin
auf dem die Statue des toten Christus ruht. Die " Bara " wird
jedes Jahr, zur Karfreitagsprozession, durch die Strassen
des Zentrums transportiert.
Diese Prozession steht mit den Traditionen
antiker Bruderschaften des Mittelalters in enger Verbindung.
Das erste mal kam der Wagen am Karfreitag
des Jahres 1870 zum Einsatz, um die bis dahin zu diesem Zwecke
genutzte Tragebahre, die seit 1819 in Gebrauch war, abzulösen.
Der Wagen wurde von der Bruderschaft der heiligen Namen Jesus
und Marias, 1868 bei Alcide Allevi in Auftrag gegeben. Die Dekorationen
stammen aus der Werkstatt des Lorenzo Mancini aus Ascoli, während
die Silberstickereien, mit grossen Enthusiasmus, von den jungen
Damen Offidas, unter der Anleitung der Signora Maria Donati
und den Klosterschwestern der Benediktiner hergestellt wurden.
Der Preis dieser zweijahrigen
Arbeit betrug 2249,45 Lire die von der Signora Maria Donati
vorausbezahlt wurden.
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