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Das
Klöppel ist die
traditionelle
Volkskunst in Offida
die nochimmer von
Generation zu
Generation
weitergegeben wird.
Das Monument "
Fontana delle
Merlettaie ", die
aus der Werkstatt des
lokalen Bildhauers Aldo
Sergiacomi stammt, hebt
hervor wie wichtig
die Kunst des
Klöppelns
für Offida
ist.
Der Tourist, der mit
einem natürlichen
Entdeckerdrang
ausgestattet durch
die engen Gassen
und
Sträßchen
Offidas streift, wird
mit Sicherheit vor
allem im Sommer,
auf Frauen
jeden alters treffen,
die vor den
Eingängen ihrer
Häuser sitzen und
gemeinsam
klöppeln.
Die Kunst des
Klöppelns ist eine
typisch weibliche
Tradition die sich
bis ins 15.
Jahrhundert
zurückverfolgen
lässt. Anfangs
wurde
hauptsächlich in
den einfachen Familien
geklöppelt. Erst
im 17. Jahrhundert
wurde die Kunst auch
von den Klöstern
übernommen und
später auch von
der Aristokratie. Vor
allem die
Benediktinerinnen, die
im Jahr 1655 nach
Offida kamen ( siehe
Kloster San Marco),
trugen dazu bei das
Klöppeln in Offida
zu verbreiten.
Einzigartig für
das weibliche
Kunsthandwerk in
Mittelitalien war die
Gründung der "
Cooperativa Artigiane
Merlettaie " ( CO.
AR.ME. ) 1979, mit
dem Ziel die
Direktherstellung
und den Verkauf der
nach alter Tradition
von den Frauen Offidas
hergestellten
Klöppelspitzen zu
fördern.
Bei näher
Betrachtung wird man
überrascht sein
mit welcher
Geschwindigkeit die
Künstlerinnen mit
Klöppeln,
Fäden und Nadeln
hantieren.
Das Prall mit
Sägemehl
gefüllte
Klöppelkissen,
im Volksmund " Lu
Capezzal" genannt und
die Zwirn oder
Baumwollfäden sind
unentbehrliche
Utensilien für die
Herstellung jeder
Art von
Klöppelspitzen.
Die hauptsächlich
angewandten
Klöppelstiche sind
der Renaissance Stich,
der venezianische Stich
und schließlich
der preziöse "
pizzo antico " etc..
Dargestellt werden vor
allem Tiere und
Blumen.
Seit 1999
besteht der
Klöppelwettbewerb
" IL FUSELLO
D'ORO ", bei dem
den Spitzenmacherinnen
aus Offida jedes Jahr
im August ein neues
Thema gestellt
wird.
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