Die
ursprünge
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von 900 bis
1100 |
von
1200 bis 1400 |
das 16.
jh | das 17. jh.
| von
1700 bis 1800 |
die
beiden weltkriege |
die
nachkriegszeit
DIE URSPRÜNGE
Offida kann
vermutlich auf eine
sehr lange Geschichte
zurückblicken.
Erste Ansiedlungen
reichen bis in die
Steinzeit
zurück. Viele
archäologische
Funde aus Offida und
Umgebung
bestätigen
dies.
Im
Laufe der Jahrhunderten
haben die Historikers
viele Vermutungen
über die
Derivation des Namens
der Stadt
aufgestellt:
OPPIDA ( befestigte
Stadt )
OPHYS ( aus dem
Griechischen, Schlange
)
OPHIDA ( umfangreicher
Hügel )
Einige Jahrhunderte
später
gründeten die
Picener, die aus
einer Gruppe von
Sabinern hervorgingen,
Offida. Mit der Ankunft
der Römer
im 3. Jh. v. Chr.
Verschwand die
picenische Kultur.
Im 6. Jh.
n. C. drangen die
Langobarden in
Italien ein und im
Jahre 580 n. C.
müssen sich auch
Ascoli und
Offida den
Eroberern beugen, trotz
des fruchtlosen
Versuches der Bewohnern
sie aufzuhalten.
Nach dem Historiker
Colucci wurde die
Ortschaft, die bereits
eine Burg
besass, im 7. Jh.
n. Chr. Sitz eines
"Gastaldo"
der Grafschaft von
Ascoli.
VON 900 BIS 1100
Der Historiker
Arduini behauptet in
seinen Schriften,
dass Offida mit der
Ankunft der
Benediktinermönche
aus Farfa eine
ökonomische und
landwirtschaftliche
Blüte erlebte.
Ausserdem wurde das
Leben mit dem Bau
des Rathauses und
der
Stadtmauer bequemer
und sicherer für
die Einwohner.
VON 1200 BIS
1400
Im 13. Jh.
konnte man Offida
bereits als
Stadt bezeichnen
was auch aus einer
Bulle Papst Urbans IV
hervorgeht.
Während dieses
Jahrhunderts wurde
Offida in die immer
offensichtlicher
werdenden
Rivalitäten
zwischen den Guelfen (
Welfen ) und den
Gibellinen, zwischen
Ascoli und
Fermo,
verwickelt.
Ein Konflikt der bis
zum Ende des 16. Jh.
anhielt und in dem sich
Offida entschieden an
die Seite Fermos, gegen
Ascoli
stellte.
Damals waren die
bekanntesten Familien
Offidas die "
Boldrini" (
Gibelinen ) und die "
Baroncelli" (
Welfen ). Im Laufe
der folgenden
Jahrhunderten wurden
zwischen den
beiden Familien
viele blutige
Kämpfe um
die Vorherrschaft
über die Stadt
ausgetragen.
DAS 16.
JH.
1533
endeten die
Rivalitäten
zwischen den
beiden Familien
nach dem
während
eines
gewalttätigen
Streits die
gesamte Familie
Boldrinin von
Carlo Baroncelli (
Bruder von
Baldassarre
Baroncelli )
niedergemetzelt
wurde.
Bei dem Versuch
französischer
Truppen, die nach
Fermo unterwegs waren,
das Rathaus in Brand zu
stecken wurde im
Jahre1557 ein Teil des
Gemeindearchivs
zerstört.
Offida entwickelte
sich im 16. Jh. weiter
zu einem lebhaften
Städtchen: Dies
wird 1576 durch die
Stiftung " mercato
cittadino " ( Markt der
Stadt ) und 1524 durch
die gedruckten
Gemeindeverfassung
unter dem Pontifikat
von Clemente VII
gezeigt.
DAS 17.
JH
Der Kirchenstaat
behielt im 17.
Jahrhundert die
unumstrittene
Herrschaft über
die Marken und Offida
unterstand noch immer
dem " Presidato " von
Montalto.
VON 1700 BIS
1800
Im
Jahre 1808 wurden die
Marken. Durch Napoleon,
in das italienische
Reich aufgenommen,
und die weltliche Macht
der Kirche wurde
abgeschafft.
Später, 1815 wurde
sie durch den Wiener
Kongress wieder
eingerichtet.
Die Marken wurden in
Distrikte, Kantone und
Kommunen unterteilt.
Die Kommunen wurden von
einem Gemeinderat, der
sich zwei mal im Jahr
zusammen rufen musste,
und von einer
Gemeindeverwaltung, die
aus einem Stadtvogt und
einigen Weisen bzw. in
kleinen Gemeinden von
einem
Bürgermeister und
den Dorfältesten
bestand, regiert.
Doch all das
währte nicht
lange, denn ein
Zusammenstoss zwischen
den Piemontesische
Truppen und denen des
Papstes schien
inzwischen
unausweichlich.
So wurde dann auch, im
Jahre 1860, das
Päpstliche
Heer, bei
Castelfidardo,
geschlagen und noch im
November desselben
Jahres wurden die
Marken vom
Piemontesischen Staat
annektiert. Offida war
Sitz eines Revolutions
Komitees, dessen
Mitglieder nach der
gewonnenen Schlacht mit
der Führung
Offidas betraut
wurden.
1861 wurde Offida der
Provinz Ascoli
Piceno zugesprochen
und Domenico Curti zum
Bürgermeister der
Stadt ernannt.
In der Stadt, bisher
bäuerlich
geprägt,
rückte mehr und
mehr das
Handwerk und
eine Ökonomie die
an die Mechanisierung
und
Industrialisierung
gebunden war in den
Vordergrund. Eine
Tabakfabrik und
einige
Seidenzuchtbetriebe
entstanden.
In Folge
der ökonomischen
Entwicklung wurden
diese Dienstleistungen
eingerichtet:
- 1886 wurde
Offida an die Eisenbahn
angeschlossen
- 1886
Personenbeförderung
- 1874 die Post
wird eröffnet
- 1874
Telegraphenamt
- 1906
Elektrisches Licht
- Kommerzielle
Aktivitäten (13
bekannte
Jahrmärkte und der
Markt am
Donnerstag)
DIE BEIDEN
WELTKRIEGE
Mit Ausbruch des 1.
Weltkrieges ( 1914 -
1918 ) kam leider in
ganz Italien( so auch
in Offida ) der Prozess
der Modernisierung zum
erliegen.
In Offida wurden das
Telefon-und
Telegraphennetz, der
Transvormator der
Offida mit
Elektrizität
versorgte und einige
Monumenten ( S. Maria
della Rocca, die Chiesa
del Beato Bernardo und
das Rathaus )
zerstört.
Dennoch wurde 1926
eine
elektrische
Strassenbahn,
einzigartig in der
Region, die Offida mit
dem Bahnhof von Castel
di Lama verband
eingeweiht.
DIE
NACHKRIEGSZEIT
In
der Zeit zweiten nach
dem 2. Weltkrieg wurden
erneut einige
Anstrengungen
Unternommen um die
Industrialisierung und
Modernisierung der
verschiedensten
Produktionsbereiche
voran zu treiben.
In den 70er und 80er
Jahren siedelten sich
vor allem an :
-
Schuhfabriken
-
Textilfabriken
-
Lederverarbeitungsbetriebe
-
Plastikverarbeitungsbetriebe
- Elektronische
Industrie
-
Taschenfabriken
-
Tierzucht-Weinbaugenossenschaften
-
Kellereien
Zudem
setzte man auf das
Handwerk und pflegte
vor allem die Kunst und
Verbreitung des
Klöppelns.
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