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Der Brauch
der Vlurd, am Abend des
Faschingsdienstags ist
seit 1814
belegt. Zum einen
in dem Artikel "Un
documento sui Bogardi"
von Guglielmo Allevi in
der Zeitung OPHIS,
erschienen den
3.3.1895, sowie in
einer Bekanntmachung
vom 2.2.1814 der
Gemeindeverwaltung die
besagt:
- Der nächtliche
Lärm darf nicht
über zwei Uhr
Nachts hinausgehen;
nach dieser Zeit hat
ein jeder zu seiner
Familie
zurückzukehren,
ohne den
öffentlichen und
privaten Frieden zu
stören.
- Die Fackeln
dürfen die
Länge von drei
Armen nicht
überschreiten und
es verbietet sich
Fenster oder Türen
der Einwohner
anzustecken.
Die "Vlurd" ( mit
Stroh gefüllte
Schilfrohrbündel )
werden am
Faschingsdienstag bei
Einbruch der Dunkelheit
entzündet.
Los geht's auf der
Piazza XX Settembre.
Unter der Führung
der "Congrega del
Ciorpento" und dem Lied
"
addio Ninetta
addio" zieht
eine Schlange
aus Feuer durch die
alten Gassen Offidas,
ein Spiel aus Lichtern
und zuckenden Schatten.
Es ist kaum
möglich sich
dieses Schauspiel in
einem anderen Szenario
als Offida
vorzustellen.
Am Ende des Umzuges
wird auf der zentralen
Piazza ein grosses
Feuer
aufgeschichtet, das von
der maskierten Menge
umtanzt wird.
Wenn das heidnische
Feuer erloschen ist,
kehrt wieder Ruhe in
dem Ort ein und die
Fastenzeit
beginnt.
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